Die Entstehung der Narrenzunft der „ Baiersbronner Waldgeister“


Die Entstehung:

 

Am 11.01.2011 haben Maximilian, Beate und Detlef Feulner die Fasnachts-Interessengemeinschaft (F.I.G .)

Baiersbronner Waldgeister gegründet.

 

Seit dem 08.09.2014 sind wir nun ein Eingetragener Verein ( e.V )

Derzeit zählen wir 34 Mitglieder ,25 Erwachsene und 9 Kinder und Jugendliche und 4 Probemitglieder

 

Zu früherer Zeit glaubten die Bewohner des Ortes wohl an „Waldgeister“.

Wer kennt es nicht, das Märchen von Wilhem Hauff „ Das kalte Herz“ ?

Es erzählt von den Erlebnissen des armen Köhlersohnes Peter Munk, mit den Waldgeistern

(dem Holländer Michel und dem Glasmännlein).

So werden in vielen Sagen und Myhten rund um den Nordschwarzwald von Begegnungen mit Geisten berichtet, z.B.

heißt es, dass es in Schwarzenberg im Schmalzmeien Loch  einen Geist gebe,der Reisende verfolgt habe und

auch der Schulmeister Johannes Gaiser beschrieb eine merkwürdige Begebenheit an diesem Ort.

 

So lehnen wir unsere Narrenfiguren zum einen an diese Erzählungen und den Aberglauben an die Waldgeister an,aber auch an das frühere Holz und Galshandwerk im Tal.

 



Unsere  Ziele :

 

Einen Narrensprung oder Fasnetsumzug im Häs zu laufen und zu springen,ist für einen Narr mit das Schönste,

und so besuchen wir Brauchtumsveranstalungen und Narrentreffen in der Region.

 

Wir wollen aber auch in unserer Gemeinde ein wenig Fasnetsbrauchtum pflegen und aufleben lassen.

So gibt es in der Zwischenzeit in Baiersbronn jedes Jahr einen Rathaussturm, einen närrischen Gottesdienst,

wir besuchen Kindergärten, Schulen und Seniorenheime.

Was wäre die schwäbis-alemannische Fasnet ohne ihre Spiel und Rügebräuche?

 

Ein Fasnachtsbrauch aus  den Anfängen der Fasnacht hat uns hierbei  sehr gut gefallen:

 

Früher waren die Narren fordernde ( heischende ) Figuren.

 

Sie haben von ihrem Gegenüber Gaben verlangt, zum einen für eigene Zwecke,

 

zum andern um Spenden für Arme und Kranke zu sammeln.

 

Wir haben diesen alten Brauch übernommen, und unterstützen mit den Einnahmen die wir durch die Heischeaktionen  erarbeiten, soziale Projekte und Einrichtungen in Baiersbronn.

 


 

Fastnacht ist für uns Kultur und Brauchtum.

 

In der fünften Jahreszeit ist die Welt etwas bunter und fröhlicher als sonst. Wohl auch etwas ausgelassener

und hemmungsloser.

Menschen schlüpfen in andere Rollen, können den Alltag vergessen, und einfach einmal närrisch sein.

Leider kommt es im fastnächtlichen Treiben auch immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen,

zu Streitereien, Rempeleien, Rangeleien, Schlägereien und auch Alkoholmissbrauch..

Dies kann und macht sehr viel kaputt und stellt uns Narren in ein sehr schlechtes Licht.

 

Daher gilt für uns die oberste Narrenregel: „ Jedem zur Freud, niemand zum Leid“

 

Wer sich uns gerne anschließen möchte, sollte:

 

einfach Freude an der Fasnet haben, Spaß verstehen Kreativität und Engagement sind erwünscht

 

wer mit „ Herz und Hand“ dabei sein möchte ist herzlich willkommen